Erich Rembeck - Sportorthopädie
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PERONEALSEHNENVERLETZUNG
Allgemeines

Eine Verletzung der Sehnen der aussenseitigen Unterschenkelmuskulatur macht sich am häufigsten im Bereich um den Aussenknöchel herum bemerkbar.

Es kommt zu Schmerzen und Schwellungen bei längeren Intervallen mit gleichförmiger Belastung (Laufen, Springen). Oft stellt sich ein brennendes Gefühl bei oder nach der Belastung ein. In den meisten Fällen ist ein eindeutiger Auslöser im Sinne eines Unfallereignisses oder einer akuten Verletzung nicht beteiligt.

Ursachen

Die beiden Peronealsehnen - es gibt eine lange und eine kurze - laufen an der Aussenseitigen Wade und erreichen den Fuß nach Umlaufen des Aussenknöchels. Dabei kann es zu Reibungsphänomen der Sehnen am Aussenknöchel kommen, wodurch es langfristig zur Beschädigung kommt. Selten und nur, wenn die Zeichen der Beschädigung ignoriert werden, kommt es zur kompletten Zerreissung der Sehne, viel häufiger ist jedoch die Zentrale narbige Veränderung und damit Instabilisierung der Sehnenfasern. Die Veränderte Lastaufnahme der Sehne führt in Verbindung mit der kontinuierlichen Reibung des Aussenknöchels zu einem Längsriss der Sehne.

Konservative Therapie

Solange noch kein kompletter Riss der Sehne aufgetreten ist, kann auf nicht operativem Gebiet durch Physiotherapie, Ganganalyse und Umstellung, sowie durch die Anfertigung von speziellen Einlagen eine Verbesserung erreicht werden.

Operative Therapie

Bei einer Aufspaltung der Sehne ist eine nicht operative Therapie in der Regel nicht mehr erfolgversprechend. Sofern sich auch nach einer ausreichenden Ruhigstellungsphase und Ausreizung aller nicht operativen Möglichkeiten keine Besserung auftritt, kann die Operation mit Ausschneidung der Narben und Neuformung der Sehne durchgeführt werden. Jedoch ist auch hier die Beseitigung des Auslösers unbedingt erforderlich. Daher kann je nach Ursache oft eine Sprunggelenksspiegelung zur Entfernung von Narbengewebe oder eine Korrektur der Rückhaltemechanismen der Sehnen erforderlich werden.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung erfordert zunächst eine Ruhigstellung der Sehne im Unterschenkelgips für in der Regel vier Wochen und anschließend eine langsame Aufbelastungs- und Trainingsphase über 8 Wochen, so dass Lauf- und Sprungbelastung nicht vor Ende der 12. Woche begonnen werden soll. Return to play kann bis zur 18. Woche erreicht werden.
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