Erich Rembeck - Sportorthopädie
Focus Siegel 15

Focus Siegel 14
deutsche Fassung englische Fassung arabische Fassung arabic versionchinese version
Schulterarthrose und andere Krankheitsbilder der Schulterorthopädie
Klinik-Kooperationen


ATOS-Klinik


Homepage Herzogpark-Klinik


Homepage Skiklinik


Betreute Teams

Kooperationspartner


ECOS Reha


Radiologicum


Trautmann Einlagen

ROTATORENMANSCHETTENRUPTUR
Allgemeines zur Rotatorenmaschette - Ziele der Behandlung

Die Rotatorenmanschette besteht aus vier nebeneinander liegenden und ineinander übergehenden Sehnen, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen. Durch ein Unfallereignis oder aber auch durch zunehmenden Verschleiß und infolge hoher Belastungen kann es zu einem Riss einzelner oder mehrerer Sehnen kommen.

Ziel der operativen Behandlung ist die Wiedererlangung der Kraft und Beweglichkeit, sowie die Schmerzausschaltung. Je nach Aktivitätsanspruch kann ein nicht-operativer Behandlungsversuch bestehend aus Krankengymnastik und entzündungshemmender Therapie durchgeführt werden. Sollte die volle Funktion nicht wiedererlangt werden oder bei bestehenden Schmerzen oder Funktionseinschränkungen, richtet sich das operative Vorgehen nach der individuellen Situation. Je nach Lokalisation, Ausmaß und Alter des Risses wird eine Naht beziehungsweise Refixation der Sehne am Oberarmknochen in arthroskopischer oder "mini-offener" Technik angestrebt. Kann der Riss aufgrund der Größe des Defektes oder der Qualität der Sehne nicht arthroskopisch genäht werden, muss auf ein offenes Verfahren ausgewichen werden. Hat sich eine gerissene Sehne soweit zurückgezogen, dass sie nicht mehr am Oberarmkopf fixiert werden kann und hat sich der dazugehörige Muskel zurückgebildet, so kann er durch einen Muskelsehnentransfer ersetzt werden. Zusätzlich wird der Raum unter dem Schulterdach erweitert (Acromioplastik), da ansonsten die Nahtstelle unter dem Schulterdach aufgerieben wird und die Gefahr einer erneuten Verletzung ansteigen würde.

Ablauf der Behandlung

Der Krankenhausaufenthalt beträgt für die arthroskopische oder offene Rotatorenmanschettennaht etwa 3-5 Tage.

Nachbehandlung

Nach einer Rotatorenmanschettenrekonstruktion ist eine kurzfristige Ruhigstellung in einem Schlauchverband für etwa 2 Tage erforderlich. Danach wird der Arm weitere 3 Wochen in einem speziellen Tragekissen oder Trageschlinge ruhiggestellt. Um die Heilung und Regeneration optimal zu gewährleisten, ist eine intensive, phasenangepasste Physiotherapie notwendig. Die Sehnenheilung nimmt mindestens 12 Wochen in Anspruch. Bis die volle Funktion wiederhergestellt ist, dauert es zwischen 3 und 6 Monaten, abhängig von der Größe des Risses.

Arbeitsunfähigkeit

Bei Büro-, Management oder ähnlichen Tätigkeiten ist die Rückkehr in den Arbeitsprozess nach 3-6 Wochen realistisch. Bei Patienten mit schwerer körperlicher Arbeit ist die volle Rehabilitationszeit einzuplanen. Autofahren kann nach 6-8 Wochen erfolgen.

Sportfähigkeit

In Abhängigkeit von der Sportart ist das sportartspezifische Training nach ca. 3 Monaten wieder aufzunehmen. Vor diesem Zeitpunkt ist eine Kontrolluntersuchung notwendig. Diese erfolgt in Form einer körperlichen Untersuchung und mit kernspintomographischen Kontrolle. Je höher die Ansprüche an die Funktion sind, umso genauer und sorgfältiger sollte die Rehabilitation in einem darauf spezialisierten Rehabilitationszentrum durchgeführt werden. Trainingsmaßnahmen und Trainingsprogramme sind einzuhalten und sorgfältig zu modifizieren.
Kontakt zu den Spezialisten der Sport-Orthopädie in München

Logo Sport-Orthopädie Arabellapark

Arabellastr. 17
81925 München

Tel.:  +49. 89. 92 333 94-0
Fax : +49. 89. 92 333 94-29

info@dr-rembeck.de

Ihre Spezialisten der Sport-Orthopädie

Dr. Erich H. Rembeck
Prof. Dr. Hans Gollwitzer
Dr. Alexander Rauch
Alexander Dicklhuber

Fotogalerie ER Zentrum Sportorthopädie

Impressionen des ER Zentrums für Sportorthopädie im Arabellapark.

>> zur Fotogalerie

Pressearchiv ER Zentrum Sportorthopädie

Das Pressearchiv des ER Zentrums für Sportorthopädie

>> zum Pressearchiv


Patientenbewertung